Hafen Fedderwardersiel

Kutterhafen an der Nordsee
Fedderwardersiel entstand ursprünglich als Siel- und Schöpfwerksstandort zur Entwässerung des Marschlandes. Mit der Entwicklung der Küstenfischerei gewann der Ort im 19. und 20. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung. Der heutige Hafen dient vor allem der Krabbenfischerei und wird noch immer aktiv von Fischkuttern genutzt.

Der Hafen liegt geschützt hinter dem Deich und öffnet sich über ein Sieltor in Richtung Jadebusen. Diese Lage macht ihn unabhängig von starkem Seegang und erlaubt einen vergleichsweise ruhigen Hafenbetrieb. Neben den Liegeplätzen für Kutter finden sich entlang des Hafenbeckens Gastronomiebetriebe, kleine Geschäfte sowie das Nationalpark-Haus Fedderwardersiel.

Heute erfüllt der Hafen mehrere Funktionen: Er ist Arbeitsort für Fischer, Anlaufpunkt für Besucher und Ausgangspunkt für kleinere Ausflugs- und Hafenfahrten. Gleichzeitig bleibt seine Struktur überschaubar und bewusst ohne großflächige touristische Bebauung.

Das Erlebnis vor Ort

Ein Besuch im Hafen Fedderwardersiel ist geprägt von Ruhe, Übersichtlichkeit und maritimem Alltag. Die bunten Krabbenkutter liegen dicht an dicht, Netze und Ausrüstung sind sichtbar an Bord verstaut. Je nach Tageszeit lassen sich Fischer bei der Arbeit beobachten, etwa beim Entladen des Fangs oder bei Wartungsarbeiten.

Die Atmosphäre ist bodenständig und unaufgeregt. Möwen, das Klacken der Masten und der Geruch von Meer und Fisch prägen das Bild. Entlang der Kaimauer führen kurze Wege zu Restaurants und Sitzgelegenheiten mit Blick auf das Hafenbecken. Von hier aus öffnet sich der Blick über die Salzwiesen in Richtung Nordsee, was besonders bei ruhigem Wetter als sehr entschleunigend empfunden wird.

Besonderes

Aktiver Fischereihafen

Entfernung

ca. 8 Km

ca. Dauer

0,5 - 1,5 Stunden

Geeignet für

Paare, Familien, Naturfreunde

Hafen Fedderwardersiel

Für wen eignet sich der Ausflug?

Praktische Hinweise

Der Aufenthalt im Hafen Fedderwardersiel lässt sich flexibel gestalten und dauert meist zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden, je nach Interesse und Einkehr. Der Hafen ist ganzjährig frei zugänglich und unabhängig vom Wetter besuchbar. Die Wege rund um das Hafenbecken sind eben und gut begehbar. Gastronomie und Sitzmöglichkeiten sind vorhanden.

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